Studierende | Blockpraktikum | PJ | Famulaturen
PJ Planer und verfügbare Plätze | Erfahrungsberichte
PJ Planer / Verfügbare Plätze
Dein praktisches Jahr im Wahlfach Allgemeinmedizin
Schnellübersicht verfügbare Tertiale:
Als Lehrpraxis der Universitäten Erlangen-Nürnberg, Würzburg, TU München und Augsburg, können im Rahmen der PJ Mobilität natürlich auch Studenten anderer Heimatuniversitäten bei uns weitergebildet werden.
Fördergelder für PJ -Studenten: vgl. www.kvb.de/kuenftige-mitglieder/studium/pj-foerderung-praktischesja#c14782
Tertial I/27
noch verfügbar
Tertial II/27
noch verfügbar
Tertial III/2027
noch verfügbar
Tertial IV/2027
noch verfügbar
Tertial I/26
—
Tertial II/26
Hr. Wenzel Jakob
Tertial III/2026
noch verfügbar
Tertial IV/2026
noch verfügbar
Erfahrungsberichte
Blockpraktikum
„Die Praxis Dr. Sitter verbindet patientenzentrierte Medizin mit durchdachten, effizienten Prozessen und einem hervorragend geschulten Team.
Für Studierende entsteht dadurch eine strukturierte, zugleich sehr praxisnahe Lernumgebung. Ich kann ein Blockpraktikum in dieser Praxis uneingeschränkt empfehlen!“
Erfahrungsbericht zum Blockpraktikum Allgemeinmedizin 08/2025
Max Schenkel, Universität Tübingen
Für mein zweiwöchiges Blockpraktikum in der Allgemeinmedizin habe ich mich für die Praxis Simon und Miriam Sitter entschieden und dies erwies sich als sehr passend: Ich wurde freundlich vom gesamten Team aufgenommen und früh aktiv in den Praxisalltag eingebunden.
*Lernumgebung & Teamkultur*
Besonders aufgefallen sind mir die sehr gut optimierten Praxisabläufe. Von der Anmeldung über die Sprechstunde bis zu Haus- und Heimbesuchen waren Prozesse klar definiert und für alle transparent. Standardisierte Checklisten (z. B. Impfstatus, Medikationsabgleich), klare Zuständigkeiten und ein reibungsloser Informationsfluss zwischen Ärzten und MFA sorgten für effiziente Abläufe. Die hervorragende Schulung des Personals war in jeder Situation spürbar: Als Student*in merkt man, wie routiniert und fachlich sicher das Team arbeitet!
*Spektrum & Tätigkeiten*
Ich erhielt Einblicke in das breite Spektrum der Allgemeinmedizin: akute und chronische Krankheitsbilder in allen Altersgruppen, Vorsorgeleistungen, DMP-Betreuung, sowie palliativmedizinische Fragestellungen. Unter Supervision konnte ich Anamnesen und körperliche Untersuchungen durchführen, EKGs beurteilen, selbst den Ultraschall durchführen, sowie Impf- und Check-up-Abläufe nachvollziehen. Fragen wurden jederzeit gründlich beantwortet; kurze fallbezogene Besprechungen halfen, Entscheidungen leitlinienorientiert nachzuvollziehen.
*Prävention & Vorsorge*
Ein Schwerpunkt der Praxis liegt auf Prävention. Regelmäßige und strukturierte Vorsorgeuntersuchungen (inkl. Impfungen, Check-ups, Beratung zu Lebensstil und Risikofaktoren) werden konsequent umgesetzt. Für mich wa r es besonders lehrreich zu sehen, wie Prävention nicht „nebenher“ passiert, sondern aktiv geplant, dokumentiert und mit klaren Zielgrößen verknüpft wird.
*Lehre & Feedback*
Didaktisch profitierte ich von Leitlinien-Updates, fallbezogenen Rückfragen und gezieltem Feedback. Die Erwartungen waren klar kommuniziert, Eigeninitiative ausdrücklich erwünscht.
*Fazit*
Die Praxis Dr. Sitter verbindet patientenzentrierte Medizin mit durchdachten, effizienten Prozessen und einem hervorragend geschulten Team. Für Studierende entsteht dadurch eine strukturierte, zugleich sehr praxisnahe Lernumgebung. Ich kann ein Blockpraktikum in dieser Praxis uneingeschränkt empfehlen!
Erfahrungsbericht zum Blockpraktikum Allgemeinmedizin 10/2024 und 2/2025
Leonie D.,
Technische Universität München
Aufgrund der vielfältigen Krankheitsbilder und des bunten Patientenkollektivs in der landärztlichen Versorgung, sowie meiner Verbundenheit zu Mittelfranken entschied ich mich, mein Blockpraktikum in der Praxis Dr. Sitter Simon & Miriam zu absolvieren.
Von Anfang an wurde ich vom gesamten Team freundlich aufgenommen und in den Praxisalltag eingebunden. Ich hatte jederzeit die Möglichkeit, Neues zu Erlernen, meine Kenntnisse zu vertiefen und gezielt Fragen zu stellen. Die Diversität des Patientenguts zeigte sich besonders in den Sprechstunden, da alle Altersklassen vertreten waren, von Kleinkindern über Jugendliche und Erwachsene bis hin zu den SeniorInnen. Auch die Krankheitsbilder waren mannigfaltig, nicht selten komplex und gingen weit über die zehn häufigsten Beratungsanlässe (Diabetes, Erkältung, Bluthochdruck,…) hinaus. Dementsprechend gestalteten sich die zwei Praktikumswochen täglich sehr abwechslungsreich. Für jede einzelne der zahlreichen Anamnesen und Untersuchungen wurde sich ausreichend Zeit genommen, die Erkrankung sowie die Behandlung erklärt und auf eventuelle Fragen eingegangen. Auch bei schwierigen Themen, wie dem Erstellen einer Patientenverfügung sowie der Impfberatung war das gesamte Praxisteam zuvorkommend und verständnisvoll.
In den an die Sprechstunde anschließenden Hausbesuchen hatte ich überdies die Möglichkeit, die ambulante Patientenversorgung im Altersheim, sowie im häuslichen Umfeld näher kennenzulernen. Hier war für mich besonders einprägsam zu sehen, wie die Allgemeinmedizin die Menschen ein Leben lang begleitet, sprichwörtlich “von der Wiege bis zur Bahre”. In diesem Kontext spielte auch der Aspekt der palliativmedizinischen Versorgung und Reduktion der Polypharmazie im Alter eine zentrale und wichtige Rolle. Des Weiteren erhielt ich die Möglichkeit, nicht nur körperliche Untersuchungen durchzuführen, sondern auch bei Check-Up Untersuchungen meine Sonographie-Fähigkeiten auszubauen, Impfungen vorzunehmen und bei Akupunkturen und Injektionen zuzusehen. In diesem Rahmen ist das breite Spektrum der von der Praxis angebotenen Leistungen besonders hervorzuheben, welche weit über den allgemeinen Standard hinausgehen. Aufgrund dieser Expertise und guten Praxisausstattung konnte ich Einblicke in die Chirotherapie, Polysomnographie, Akupunktur und Palliativmedizin erhalten. Damit zusammenhängend wurden von Herr Dr. Sitter aus erster Hand Informationen und Erfahrungsberichte zur Erlangung der Zusatzqualifikationen in den entsprechenden Bereichen vermittelt. In diesem angenehmen professionellen Umfeld durfte ich einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche der Allgemeinmedizin erhalten und das problemorientierte Arbeiten sowie die praktischen Abläufe in der Allgemeinarztpraxis kennenlernen.
Abschließend ist besonders die 1:1 Betreuung hervorzuheben, welche sich von vielen anderen Blockpraktika und Famulaturen unterscheidet. Im gemeinsamen Dialog konnte Wissen fallbasiert besonders gut vermittelt, abgerufen und gefestigt werden. Dies wird nicht nur im letzten Staatsexamen sondern auch im späteren Berufsleben mit Sicherheit von Vorteil sein.
Erfahrungsbericht zum Blockpraktikum Allgemeinmedizin 09/2022
Constantin Eberle,
TU München
Da es bei unserem zweiwöchigen „Blockpraktikum Allgemeinmedizin“ darum geht, vor allem auch die Arbeit und Tätigkeitsfelder des Hausarztes auf dem Land, bzw. in Gebieten schwächerer Versorgungsdichte kennenzulernen, war für mich von Anfang an klar, dass ich dies in einer Praxis außerhalb der Großstadt ableisten möchte.
Aufgrund des positiven Auftretens, sowie der vielversprechenden Erfahrungsberichte meiner Vorgänger/innen habe ich mich für die Praxis von Dr. Sitter und Dr. Kelm in Feuchtwangen entschieden. Dies war definitiv eine gute Entscheidung.
Die zwei Wochen habe ich auf mehreren Ebenen als sehr lehrreich empfunden.
Zum Einen konnte ich durch die hervorragende Fachkompetenz der Ärzte, welche weit über das Maß eines „normalen“ Allgemeinmediziners hinaus geht (palliativmedizinisch, notfallmedizinisch, chirotherapeutisch/ manuelle Therapie, geriatrisch, TCM, u.v.m.) die hausarztzentrierte Versorgung und Behandlung besser kennenlernen, zum Anderen wurde mir vor allem auch durch die in den Mittagspausen stattfindenden Hausbesuche gezeigt, den Patienten als Ganzes in seinem sozialen Gefüge zu sehen. So ist die Aufgabe des Hausarztes hier nicht nur die physische Behandlung der Erkrankung des Patienten, sondern auch gleichzeitig das Nehmen von Ängsten und Sorgen der Familienangehörigen.
In der Praxis von Dr. Sitter und Dr. Kelm habe ich schnell gemerkt, dass sich für die Patienten Zeit genommen wurde und auch der Selbstanspruch der Ärzte besteht, jeden zu behandeln der Hilfe bedarf, auch wenn das bedeutete in der Mittagspause drei oder vier Hausbesuche mehr zu fahren, um auch bei kleineren Anliegen zu helfen.
Den Patienten wird tagtäglich transparent die leitliniengerechte Therapie näher gebracht und was mich besonders begeistert hat, waren die gut strukturierten „Disease Management Programme“ und das Zusammenspiel zwischen den geschulten Fachangestellten, den Patienten und den Ärzten der Praxis. Dadurch wurde z.B. eine optimale Prävention durch regelmäßige Impfungen und Lifestyle-verbessernden Beratungsansätzen, sowie die Versorgung durch Umstellen der Medikationspläne von chronisch Erkrankten und regelmäßige Labor-, Herz-, Lungen- und Ultraschallkontrollen erreicht.
Fragen meinerseits wurden jederzeit umfangreich beantwortet und neben Einblicken in den Aufbau und die Abläufe innerhalb der Praxis und des Gesundheitssystems, konnte ich auch meine Fähigkeiten im Umgang mit dem Ultraschall, kleineren Eingriffen im Wundmanagement und eigenständigen anamnestischen und körperlichen Untersuchungen verbessern.
Ich wurde regelmäßig ins Arzt-Patienten Gespräch eingebunden und konnte durch gezieltes Nachfragen oder auch einmal einem Kurzreferat mein Wissen festigen.
Außerhalb der Praxiszeiten konnte ich z.B. durch eine gemeinsame Radtour und ein darauffolgendes Abendessen die Ärzte und Mitarbeiter der Praxis auf einer persönlichen Ebene kennenlernen, was den familiären Praxischarakter gefestigt und das Zusammenarbeiten sehr angenehm gemacht hat. Außerdem wurde mir hier auch die fränkische Kultur näher gebracht.
Neben der Zeit in der Praxis, hatte ich auch die Möglichkeit beim Rettungsdienst der Stadt Feuchtwangen mitzufahren, in dessen Team ich von Anfang an schnell eingebunden wurde. Dies war für mich eine sehr prägende Erfahrung und hat mir viel Spaß gemacht.
Dr. Sitter und seine Familie stellt den Studenten ein E-Bike zur freien Verfügung, sodass ich auch regelmäßig die Umgebung erkunden und den ein oder anderen Sonnenuntergang über den Feldern der umliegenden Dörfer genießen konnte.
Die von der Stadt Feuchtwangen kostenfrei zur Verfügung gestellten Wohnung ist sehr geräumig, optimal gelegen und gut ausgestattet. Die Organisation verlief reibungslos.
Zusammengefasst habe ich die Zeit in Feuchtwangen und der Praxis Dr. Sitter/Dr. Kelm sehr genossen und als äußerst lehrreich empfunden und kann diese Lehrpraxis jedem nur wärmstens ans Herz legen.“
Vielen Dank für die schöne und aufregende Zeit.
Constantin Eberle
Erfahrungsbericht zum Blockpraktikum Allgemeinmedizin 08/2021
Lisa-Marie Bräunling,
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
„Heimat ist da, wo das Herz zu Hause ist“ – daher liegt mir die hausärztliche Versorgung auf dem Land am Herzen!
Ich habe mich für mein zweiwöchiges Blockpraktikum in der Allgemeinmedizin bewusst für die Praxis Dres. Sitter/ Dr. Kelm in Feuchtwangen entschieden, da ich selbst aus der Gegend komme und mir eine gute hausärztliche Versorgung auf dem Land wichtig ist. Mein erster Eindruck war, dass ich in dieser Praxis von „Allroundern“ lernen darf. Mir wurden nicht nur die täglichen Aspekte und Aufgaben der hausärztlichen Versorgung nähergebracht, ich konnte auch umfassende Erfahrung in der Vorsorge/Prävention, hausarztzentrierter Versorgung, der apparativen Medizin und schmerzmedizinischen Behandlung sammeln.
Mich beeindruckte in den zwei Wochen die Vielfältigkeit der hausärztlichen Versorgung und damit die Möglichkeiten für eine/n Mediziner*in ganzheitlich für die Patienten da zu sein, von klein/jung bis groß/alt, von der akuten, notfallmedizinischen Erstversorgung bis hin zur Behandlung von Patienten in chronisch schmerzmedizinischen oder palliativen Situationen. Hinzukommend war für mich der Einblick in die alternative Behandlung/ TCM ebenfalls interessant.
Als Medizinstudentin habe ich mich in der Praxis sehr wohl und herzlich aufgenommen gefühlt. Ich konnte in der Zeit meine praktischen Fähigkeiten (z.B. im Umgang mit dem Ultraschallgerät, Auswertung von EKGˋs, Wundversorgung…) weiter ausbauen. Um die lehrreiche Zeit in der Praxis Dres. Sitter/ Dr. Kelm abzurunden, gab es auch kleine „Hausaufgaben“. Es wurden Leitlinien (z.B. zur Behandlung von Brustschmerz, Harnwegsinfektionen, Typ 2 Diabetes…) als Kurzreferate abgefragt/besprochen. Diese kleinen Abfragen waren für mich sehr hilfreich und ein Test im Hinblick auf die zukünftige Situation der mündlichen Prüfung (M3). Ich konnte außerdem bei Hausbesuchen und vielen Alten-/Pflegeheim Besuchen mitwirken.
Abschließend kann ich also meinen Mitstudent*innen ein Blockpraktikum/Famulatur/PJ in der Praxis Dres. Sitter/ Dr. Kelm in Feuchtwangen sehr empfehlen!
Danke, für die schöne und lehrreiche Zeit!
„Hier werden Studenten aktiv willkommen geheißen und ausgebildet!“
Erfahrungsbericht zum Blockpraktikum Allgemeinmedizin 08/2021
Alix Bertrand, TU München
„Hier werden Studenten aktiv willkommen geheißen und ausgebildet!“
Für mein zweiwöchiges Blockpraktikum wollte ich raus aus der „überversorgten“ Stadt und eine Landarztpraxis kennenlernen, weshalb ich mich für die Praxis Dres. Sitter/ Dr. Kelm in Feuchtwangen entschieden habe. In den zwei Wochen dort habe ich mich sehr wohl, und vom gesamten Praxisteam gut aufgenommen und integriert gefühlt.
Vormittags und nachmittags fanden die Sprechstunden statt, wo ich die gängigsten allgemeinmedizinischen Beratungsanlässe miterleben konnte. Zudem Impfungen, Injektionen, EKGs, LuFus, Check-Ups, Sonographie und die kleine Chirurgie, wo man als Student viel praktisch mitmachen durfte. Die Ärzte haben ausführlich erklärt, weshalb sie sich für welches Prozedere entschieden haben bzw. welche Aspekte es gegeneinander abzuwägen galt, sodass man als Student immer aktiv „mitdenken“ konnte. Es bestand zudem immer die Möglichkeit, nochmal etwas nachzufragen, wofür sich auch viel Zeit genommen wurde. Mittags standen Haus/Heimbesuche auf dem Programm, die während meiner Zeit stark palliativmedizinisch ausgerichtet waren, dabei konnte ich von Herr Dr. Sitter viel über die Medizin am Lebensende lernen: Sowohl die psychosozialen Rahmenbedingungen als auch die komplexen Medikamentenpläne und ihre Änderungen haben wir ausführlich besprochen.
Insgesamt war ich beeindruckt von Dr. Sitters fachlichem Anspruch, der praktischen Anwendung und patientengerechten Vermittlung der Leitlinien, die in dieser Praxis kein verstecktes Dokument sind, sondern reflektiert umgesetzt werden. Zudem gab es ab und zu kleine Hausaufgaben, z.B. das Lesen von Kurzleitlinien, die dann gemeinsam nachbesprochen wurden. Insgesamt hat mir das Praktikum gezeigt, dass die ernsthaft durchgeführte und evidenzbasierte Allgemeinmedizin ein anspruchsvolles, aber auch sehr vielseitiges und schönes Fach ist.
Ich möchte mich bei der Stadt Feuchtwangen bedanken, dass sie Herrn Dr. Sitters Initiative „Ärzte schnuppern Landluft“ unterstützt und mich sehr komfortabel und kostenfrei in der Bayrischen Bauakademie untergebracht hat. Mit dem „ÄSL“-e-Bike konnte ich abends zudem noch Feuchtwangen und die Umgebung erkunden.
Für alle, die gerne in ihrem Blockpraktikum etwas lernen und nicht bloß ihre Zeit absitzen möchten, kann ich die Praxis definitiv weiterempfehlen. Hier sind Studenten keine Last, sondern werden aktiv willkommen geheißen und ausgebildet!
Erfahrungsbericht zum Blockpraktikum Allgemeinmedizin 07/2021
Edel Marie, Uni Würzburg
Sehr engagiertes Team, gute ärztliche Betreuung, Einblicke in palliativ- und schmerzmedizinische Aspekte der Allgemeinmedizin
In meinen zwei Wochen Blockpraktikum in der Praxis Dr. Sitter und Dr. Kelm in Feuchtwangen konnte ich einen guten Einblick in die Vielseitigkeit der hausärztlichen Versorgung speziell am Land gewinnen. Direkt von Beginn an zeigte sich das ganze Team sehr engagiert, allen voran Dr. Sitter, der die Betreuung der Studenten und Studentinnen hauptsächlich übernimmt.
Vormittags fand die normale Sprechstunde mit mehreren Vorsorgen wie z.B. Check-Up-35, Krebsvorsorge Männer, Jugenschutzuntersuchung J1 /2 oder Kinder U-Untersuchungen statt. Neben Blutabnahmen, Körperlichen Untersuchungen und Impfungen, konnte ich hier auch meine Sonographie-Kenntnisse deutlich erweitern, immer unterstützt durch viel praxisnahes Erklären durch Dr. Sitter. Nach der Sprechstunde ging es dann meistens zu Hausbesuchen, wobei vor allem der palliativ- und schmerzmedizinische Teil der Allgemeinmedizin nicht zu kurz kam. Kleinere Hausbesuche durfte ich ab und zu sogar selbstständig durchführen.
Wer nicht wie ich aus der Gegend kommt, hat übrigens die Möglichkeit, eine Unterkunft und ein E-Bike für die Zeit durch die Praxis zu erhalten, wodurch man das Leben am Land so richtig genießen kann.
Erfahrungsbericht zum Blockpraktikum Allgemeinmedizin 05/2021 und 06/2021
Tabea Plett, Uni Würzburg
Bemerkenswert gute Integration in den Praxisalltags
Mein Gesamteindruck des Blockpraktikums ist sehr positiv!
Die umfgangreichen und verständlichen Erklärungen und die praktische Anwednung der Leitlinien haben mir gezeigt, wie gelernte Theorie auf den Einzelfall anzuwenden ist. Dass ich trotz Zeitdruck so in den Praxisalltag integriert wurde, fand ich bemerkenswert. Der Blick in das System der Vergütungsstrukturen unseres Gesundheitssystemes und die überregionale Organsiatoin der allgemeinärztlichen Versorgung hat mein Verständnis für das Zusammenspiel der ambulanten Patientenversorgung wesentlich erweitert.
Vielen Dank für die angenehme und freundlichen Tage in der Praxis Dr. Simon Sitter und Dr. Wolfgang Kelm. Ich habe mich bei Euch sehr wohl gefühlt!
Liebe Grüße und alles Gute,
Tabea Plett
Erfahrungsbericht zum Blockpraktikum Allgemeinmedizin 04/2021
Leonie K., Uni Würzburg
Umfassende Einblicke in die Arbeit eines Allgemeinarztes in einer ländlichen Region.
Im Rahmen meines Praxissemesters (10. Semester) an der Uni Würzburg absolvierte ich mein zweiwöchiges Blockpraktikum Allgemeinmedizin im April 2021 in Feuchtwangen in der Praxis von Dr. Simon und Miriam Sitter und Dr. Wolfgang Kelm. Später als Allgemein- oder Kinderärztin im niedergelassenen Bereich zu arbeiten konnte ich mir schon seit Beginn meines Studiums gut vorstellen und war deshalb umso mehr auf Einblicke in das Tätigkeitsfeld eines Allgemeinarztes gespannt.
Von Anfang an wurde ich von den Ärzten sowie vom gesamten Praxisteam sehr freundlich und offen aufgenommen. Bis auf wenige Ausnahmen war ich in den zwei Wochen dann mit Dr. Sitter unterwegs und habe auf diese Weise alles gesehen und mitgemacht, was für ihn anstand. Das habe ich als sehr angenehm empfunden, da man sich so an die Arbeitsweise eines Arztes gewöhnen kann und ein Bild davon bekommt, wie dessen Arbeitsalltag konkret abläuft.
In der Praxis war ich bei sämtlichen Untersuchungen im Rahmen von Akutvorstellungen, Check-Up’s oder DMPs bis hin zu unterstützenden Gesprächen für Patienten und deren Angehörigen dabei. Dabei wurden diverse apparative Untersuchungen wie z.B. Sonographien, (Langzeit-)EKGs, Lungenfunktionstests und sogar Schlafapnoe-Screenings durchgeführt und mir deren Auswertung erklärt. Entsprechend meinem Kenntnisstand durfte ich im Laufe der zwei Wochen dann auch einige Untersuchungen (z.B. Sono von Schilddrüse/Abdomen oder einen Check Up) eigenständig durchführen. Bei Unsicherheiten konnte ich mich trotzdem jederzeit melden und habe mich somit nie überfordert gefühlt. Die Praxis führte auch fast jeden Tag Hausbesuche sowie Besuche im Pflegeheim durch, was ich immer besonders interessant und bereichernd fand, weil man die Menschen in ihrem gewohnten Umfeld erlebt.
In der Praxis wurde außerdem viel Wert darauf gelegt, Therapieentscheidungen, durchgeführte Diagnostik oder auch organisatorische/politische Vorgaben kritisch zu hinterfragen. An einigen Tagen sollte ich mich außerdem mit Leitlinien zu häufig auftretenden Krankheitsbildern in der Hausarztpraxis beschäftigen, was mir sehr dabei geholfen hat, das in der Praxis „Gesehene“ noch einmal mit dem Hintergrund des aktuellen Wissensstands zu verknüpfen.
Noch ein paar Worte zu Feuchtwangen: Feuchtwangen ist eine Kleinstadt im Landkreis Ansbach mit ca. 12.000 Einwohnern und schönen, alten Häusern und vielen kleinen Gässchen. Entlang eines kleinen Flusses, der Sulzach, konnte man nach dem Praktikum super spazieren oder joggen gehen. Besonders toll war es, dass ich für die Dauer meines Aufenthalts eine kostenlose Unterkunft von der Stadt Feuchtwangen zur Verfügung gestellt bekommen habe. Die Wohnung „Am Zwinger“ über dem Stadtarchich mit vollständig eingerichteter Küche, Bad sowie Schlaf- und Wohnzimmer war sauber und gemütlich. Die Lage war optimal, denn zu Fuß brauchte ich nur ca. 5 Minuten in die Praxis. Auch mehrere Supermärkte und ein kostenloser Parkplatz waren locker zu Fuß erreichbar.
Alles in allem würde ich das Blockpraktikum in der Praxis von Dr. Sitter und Dr. Kelm jedem weiterempfehlen, der motiviert ist, umfassende Einblicke in die Arbeit eines Allgemeinarztes in einer ländlichen Region zu bekommen.
Erfahrungsbericht zum Blockpraktikum Allgemeinmedizin 02/2020
Matthias Bieber
Als Student in einer Großstadt war für mich ein Blockpraktikum Allgemeinmedizin in einer ländlichen Gegend besonders reizvoll um die hier besonders hausarzt-zentrierte Versorgung kennen zu lernen. Im Zeitraum vom 24.02.2020 bis 5.3.2020 absolvierte ich mein Blockpraktikum Allgemeinmedizin in der hausärztlichen Praxis Dr. Simon Sitter und Dr. Wolfgang Kelm in Feuchtwangen.
Der große Vorteil der Lehre in der Praxis ist das tatsächliche hands on, so bekommt man von der körperlichen über apparative Untersuchungen wie Sonographie, EKG und Lungenfunktionsdiagnostik bis hin zu Blutentnahmen, Injektionen und Impfungen viel praktische Übung geboten. Der seltene Luxus der intensiven 1 zu 1 Betreuung trägt selbst auch seinen Teil bei, während man das gesamte Spektrum der allgemeinärztlichen Vollversorgung sowohl in der Praxis als auch auf Hausbesuchen kennen lernt. Es wird hier viel Wert auf Lehre und Ausbildung gelegt. Durch die Kombination von Dr. Kelm als erfahrenen Hausarzt, Dr. Simon Sitter als hochengagierter Arzt und Ausbilder und Dr. Miriam Sitter als Assistenzärztin mit Expertise aus der Anästhesie kann man viel für sich aus diesem Praktikum mitnehmen.
Neben der klassisch praktischen Lehre liegt hier in der Praxis auch ein besonderes Augenmerk auf der kritischen und reflektierten Auseinandersetzung, beispielsweise bereitet man Leitlinien zu Hause auf um sie dann zusammen zu besprechen. So wird auch das Für und Wider von Therapieschemata und der kritische Umgang mit Multimedikation zusammen diskutiert. Darüber hinaus nimmt man an praxisinternen Fort- und Weiterbildungen teil und trägt interaktiv selbst dazu bei.
Nicht nur in der Lehre ist hier viel geboten, auch landschaftlich und so manches Schmankerl gibt es im westlichen Mittelfranken zu entdecken.
Während meines Blockpraktikums war ich komfortabel und kostenfrei in der staatlichen Bauakademie in Feuchtwangen untergebracht. Die Stadt Feuchtwangen unterstützt hier die von Dr. Sitter gegründete Initiative „Ärzte schnuppern Landluft“ indem sie Studierenden eine kostenlose Unterkunft zur Verfügung stellt.
Abseits der Praxistätigkeiten besichtigte ich im Rahmen der Aktivitäten der Initiative „Ärzte schnuppern Landluft“ ein ehemaliges Hilfskrankenhaus in einer Bunkeranlage in Gunzenhausen. Neben diesem interessanten Besuch wurde natürlich auch Networking unter den Teilnehmern betrieben.
Das Blockpraktikum Allgemeinmedizin der Praxis Dr. Sitter und Dr. Kelm hat meine Sicht auf die hausärztliche-allgemeinmedizinische Versorgung nachhaltig verändert. Die Allgemeinmedizin ist mir hier nicht nur sympathisch geworden, sie hat sich sogar als durchaus attraktiv erwiesen. Ein Praktikum in der Praxis Dr. Sitter und Dr. Kelm als interessante, lehrreiche und kurzweilige Ausbildungsstädte mit didaktisch ansprechendem Konzept kann ich jedem nur empfehlen. Ich würde die Praxis jederzeit wieder für mich als Lehrpraxis wählen.
Praktisches Jahr
„Ich durfte mein Wahltertial Allgemeinmedizin in der Praxis von Simon und Miriam Sitter in Feuchtwangen verbringen – und kann es wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen.“
PJ Erfahrungsbericht Tertial IV /2025
Jaele Pryzbille:
Ich durfte mein Wahltertial Allgemeinmedizin in der Praxis von Simon und Miriam Sitter in Feuchtwangen verbringen – und kann es wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen.
Von Anfang an wird man hier voll in den Praxisalltag integriert und fühlt sich sofort als Teil des Teams. Alle Mitarbeitenden sind super freundlich, hilfsbereit und nehmen sich Zeit. Man darf überall mit dabei sein und auch selbst viel machen: DMP-Kontrollen, Check-ups, Sonographien, körperliche Untersuchungen – alles gehört ganz selbstverständlich dazu.
Fragen sind jederzeit willkommen und werden immer geduldig beantwortet. Manchmal entwickeln sich daraus sogar kleine Rechercheaufgaben, die man später Simon vorstellen darf. Aber keine Sorge, das macht wirklich Spaß und ist super lehrreich 🙂 Außerdem lernt man nicht nur Medizin, sondern auch vieles „drumherum“, was den Alltag in einer Hausarztpraxis ausmacht.
Ein großer Pluspunkt ist auch die Unterkunft: Die Stadt Feuchtwangen stellt den PJ-Studierenden kostenfrei eine eigene Wohnung zur Verfügung, nur etwa zwei Gehminuten von der Praxis entfernt (absoluter Luxus im PJ :)).
Rückblickend war das Tertial für mich fachlich wie menschlich ein echtes Highlight. Es war nicht nur abwechslungsreich und lehrreich, sondern auch eine sehr gute Vorbereitung auf die M3-Prüfung.
Ich würde mich jederzeit wieder für diese Praxis entscheiden und kann allen, die sich für Allgemeinmedizin interessieren, die Praxis von Simon und Miriam Sitter nur ans Herz legen.
PJ Erfahrungsbericht Tertial IV / 2025
Jarle Przybille:
Bericht folgt
„Ich kann nur jedem raten, der sich überlegt ein Tertial in der Allgemeinmedizin zu machen: Mach es und mach es am besten auf dem Land.“
PJ Erfahrungsbericht Tertial II /2020
Elena Haag:
Die Entscheidung, mein viermonatiges PJ-Tertial in der Allgemeinmedizin zu verbringen, fiel aufgrund der Möglichkeit in einer Hausarztpraxis Krankheitsbilder aller Fachrichtungen zu sehen sowie Patienten über einen langen Zeitraum betreuen zu können. Da ich bereits eine vierwöchige Famulatur in einer Hausarztpraxis in München verbracht hatte, wollte ich unbedingt in eine Praxis im ländlichen Raum, weshalb meine Wahl auf die Praxis Dr. Sitter/Dr. Kelm fiel.
In der Praxis werden vom Säugling bis zum Palliativpatienten alle versorgt, wodurch sich ein sehr breites Spektrum ergibt. Neben der Akutsprechstunde und den Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen werden auch DMPs für die chronisch Erkrankten durchgeführt und Patienten aus zwei Altersheimen mitbetreut. Da in der Praxis drei Ärzte mit unterschiedlichen Weiterbildungen arbeiten, ist einiges an Untersuchungen möglich. Neben der hausärztlichen Grundversorgung wird hier auch Notfallmedizin, Palliativmedizin, manuelle Therapie und Akupunktur durchgeführt. Es wird auch ein großer Fokus auf die Ultraschall-Diagnostik (nicht nur Schilddrüse und Bauch, sondern auch Herz, Lunge oder Knochen und Gelenke bei Frakturverdacht) gelegt. Neben den vielen Möglichkeiten am Ultraschall- Gerät zu üben, konnte ich in meiner Zeit in Feuchtwangen auch selbstständig Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen und Impfungen durchführen. Hierbei war stets einer der Ärzte im Hintergrund und beantwortete meine Fragen immer gerne. Dabei ist auch die Aufgeschlossenheit aller Patienten zu betonen, an denen ich jederzeit üben durfte und die sich sehr über den Aufenthalt eines angehenden Nachwuchses gefreut haben.
Als PJ-ler erhält man für die Zeit neben einem E-Bike eine kostenlose Unterkunft gestellt, wobei alle Unterkünfte stets in Fuß- bzw. Radnähe zur Praxis liegen. Die Unterkünfte werden in Kooperation mit der Stadt Feuchtwangen organisiert – hier geht ein großer Dank an die Stadt für die Bereitschaft Jungmediziner so hilfreich zu unterstützen.
Normalerweise findet einmal die Woche eine Veranstaltung oder Fortbildung über „ÄSL – Ärzte schnuppern Landluft“ statt. Dies ist ein Zusammenschluss verschiedener Ärzte in Mittelfranken (auf Initiative von Dr. Sitter entstanden), wodurch Famulanten und PJ-ler gemeinsam die Region erkunden können und auch praktische Fähigkeiten in anderen Praxen erlernen können. Eine gute Möglichkeit sich auszutauschen und gleichzeitig weiterzubilden.
Die Stadt Feuchtwangen bietet mit ihren 12.000 Einwohnern neben mehreren Restaurants und eine sehr schönen Altstadt auch einige Veranstaltungen wie die Kreuzgangspiele. Die Umgebung ist ebenso empfehlenswert – Feuchtwangen liegt an der Romantischen Straße und das nahe gelegene Dinkelsbühl gilt als die „schönste Altstadt Deutschlands“.
Trotz COVID-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen war mein PJ-Tertial in Feuchtwangen ein voller Erfolg, insbesondere dank der Lehrfreudigkeit aller drei Ärzte. Ich kann nur jedem raten, der sich überlegt ein Tertial in der Allgemeinmedizin zu machen: Mach es und mach es am besten auf dem Land. Dort ist die Spanne der zu betreuenden Patienten und Erkrankungsbilder am größten und es wird sehr viel selbst in der Praxis diagnostiziert und behandelt.
„Besonders hervorzuheben ist der Leistungsumfang in der Praxis Sitter/Kelm. Beeindruckend war die manuelle Therapie/Chirotherapie.“
PJ Erfahrungsbericht Tertial I 2019/20
Stefan von Rothenhan:
Ich erhoffte mir von dem Wahltertial in der Allgemeinmedizin ein breiteres Verständnis für Diagnostik, Krankheit und Patientenumgang zu entwickeln. Dazu war ich vom 18.11.19 bis zum 06.03.20 in der Praxis Dres Sitter/Kelm in Feuchtwangen.
Da ich Dr. Simon Sitter bereits aus dem Blockpraktikum in seiner ehemaligen Praxis in Bechhofen kannte und demnach bereits Kontakt bestand, war die weitere Planung kein Problem. Dr. Simon Sitter organisiert über die Stadt Feuchtwangen eine Unterkunft im Stadtarchiv welche ich kostenlos beziehen konnte. Dafür bin ich immer noch sehr dankbar, da ohne eine solche Unterkunft die Umsetzung des PJs auf dem Land deutlich schwieriger gewesen wäre. Auch die Bewerbung für das Stipendium des bayrischen Hausärzteverbands für PJ-Studierende in der Allgemeinmedizin verlief über die Praxis reibungslos und wurde sofort bewilligt. Die Grundvoraussetzungen für ein gutes PJ mit Bezahlung und Unterkunft waren somit von Beginn an gegeben.
Nach einer Einarbeitungsphase an der Seite von Dr. Simon Sitter und Dr. Kelm durfte ich nach und nach immer wieder eigene Patienten behandeln. Nach kurzer Rücksprache mit den Ärzten wurden auch eigene Therapievorschläge angenommen. Somit konnte ich von Anamnese, körperlicher Untersuchung, selbstständig durchgeführter Ultraschalluntersuchung bis zum Therapievorschlag viele Erfahrungen machen und bekam unmittelbar Feedback von den erfahrenen Ärzten. Dadurch gewann ich deutlich an Vertrauen in eigene Untersuchungstechniken und an diagnostischer Sicherheit.
Besonders hervorzuheben ist der Leistungsumfang in der Praxis Sitter/Kelm. Beeindruckend war die manuelle Therapie/Chirotherapie. Hier wurden durch gezielte körperliche Untersuchungstechniken die Bandbreite der Volkskrankheit “Rückenschmerz” visualisiert und wenn möglich sogleich die Beschwerden gelindert. Da auch die Akupunktur in der Praxis einen festen Stellenwert inne hat, gab es die Möglichkeit sich mit komplementärmedizinischen Ansätzen vertraut zu machen. Immer wieder gab es Akutsituationen und auch hier konnte man selbstständig EKG’s schreiben, interpretieren und die weitere Behandlung vorschlagen.
Interessant war auch der Umgang mit neuen Situationen wie dem Coronavirus. Hier wurde täglich auf neue Informationen des Robert-Koch-Instituts reagiert und die Behandlungspfade aktuell umgesetzt. Überhaupt ist die Praxis immer auf dem neuesten Stand der Nationalen Leitlinien welche anhand von wöchentlichen Seminaren gemeinsam durchgearbeitet werden.
Zusammengefasst hatte ich ein unglaublich facettenreiches Tertial wo jede Fachdisziplin vorgekommen ist und man das theoretische Wissen des schriftlichen Staatsexamens in die Praxis bringen konnte. Ich bin fest davon überzeugt dass kein anderes Fach einem diese Möglichkeit bietet.
Vielen Dank für die gute Zeit in Feuchtwangen.
Anmerkung Dr. Sitter: Lieber Stefan, Du bist uns jederzeit wieder willkommen –man konnte mit Freude deine fachliche Weiterbildung mitverfolgen. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein angehender Kollege nahezu ohne Ultraschallvorkenntnisse sein PJ beginnt, und nach 4 Monaten selbstständig eine Primär sklerosierende Cholangitis sonographisch diagnostiziert. Wir hoffen, Du bleibst in einem Fachgebiet der unmittelbaren Patientenversorgung!
PJ Erfahrungsbericht Tertial III / 2019
Marie Strohecker:
Im Juli hieß es für mich raus aus der großen Stadt und endlich rein in das hausärztliche PJ in der Praxis Dres. Sitter. Für mich hatte sich schon über die Studienzeit hinweg immer mehr rauskristallisiert gehabt, dass ich Allgemeinmedizinerin werden möchte, aber ich wollte diese Entscheidung auch noch praktisch überprüfen. Dabei war mir sehr wichtig, meine Ausbildungszeit in einer fachlich versierten Praxis zu machen, um nicht nur für die mündliche Prüfung, sondern auch für eine gute gesundheitliche Versorgung kommender Patientinnen und Patienten bestens gewappnet zu sein. Meine Praxiswahl habe ich mir somit nicht leicht gemacht und diese auch nicht bereut – im Gegenteil: In der Praxis Dres. Sitter spielt eine leitliniengerechte evidenzbasierte Medizin eine wesentliche Rolle. Im Gespräch vor, zwischen und nach den Sprechzeiten habe ich mit den Ärzten zusammen wichtige Leitlinien besprochen und auch deren Auswirkung auf das konkrete Handeln in der Hausarztpraxis. Für die Vorbereitung dieser Leitlinien hatte ich vorher meist eine gute Woche Zeit, sodass ich in das jeweilige Thema wirklich eingelesen war.
Die Anwendung des Gelernten in der Sprechzeit rundete diese nachhaltige Art und Weise der Lehre ab und bereitete ganz nebenbei richtig Spaß. Zu wissen, wie man richtig auf häufige Beratungsanlässe wie Brustschmerz, Rückenschmerzen, Schwindel und Co reagiert und dies auch supervidiert selbst zu tun, ist schön. Ich bin mir auch sicher, dass ich nie wieder vergessen werde, welches das geeignete Antibiotikum bei Harnwegsinfekt oder einer ambulant erworbenen Lungenentzündung ist. Außerdem habe ich täglich viele Möglichkeiten bekommen, meine praktischen ärztlichen Fähigkeiten zu üben. Ob Ultraschall, Impfen, Katheterwechsel oder körperliche Untersuchung – mir wurde einiges gezeigt und ich konnte vor allem auch selbst lernen und machen.
Durch die Initiative „Ärzte Schnuppern Landluft (ÄsL)“ konnte ich andere Medizinstudentinnen aus Praxen der Region kennenlernen, es gab jeden Mittwochnachmittag gemeinsames Programm und wir haben uns dann auch noch gemütlich das ein oder andere Bier gegönnt.
Auch rund um das Thema Praxisorganisation habe ich mir viel abschauen und lernen können: Wie hält man Wartezeiten kurz? Was ist Qualitätsmanagement? Was macht die Berufspolitik? Wie strukturiere ich meine Praxis für Notfälle? Auch das werden wichtige Fragen für mich werden, denn jetzt kann ich mir wirklich sicher sein: Ich möchte auch Allgemeinmedizinerin werden. Für die außerordentliche Offenheit und Herzlichkeit der ganzen Praxisbelegschaft und meinen Lehrärzten bin ich sehr dankbar. Es war klasse!
Famulaturen
„Hier ist der Titel „Lehrpraxis“ definitiv kein leerer Begriff! Das Engagement für den Nachwuchs zeigt sich auch im Engagemen der Ärzte in der Initiative „Ärzte schnuppern Landluft (ÄsL)“.
Die Stimmung habe ich allgemein als sehr angenehm empfunden. Ich möchte nochmal ein großes Dankeschön an das gesamte Praxisteam aussprechen!“
Famulatur 03/2025
Constanze Reimann, Universität Würzburg
In der Praxis Dr. Sitter und Dr. Kelm habe ich mich sehr wohl gefühlt. Von den MFAs bis hin zu den 3 Ärzten haben mich alle sehr nett aufgenommen. Mir wurde anfangs gleich die gesamte Praxis gezeigt und das Wichtigste zum Therapie-Konzept bzw. Ablauf erklärt. Ich konnte jederzeit frei entscheiden, wo ich mitgehe: Vom Praxisalltag während Routine-Sprechstunde, Vorsorgeuntersuchungen mit Sonographie (Schilddrüse, Abdomen, Carotisduplex sowie muskuloskelettaler Ultraschall), chirurgischer Wundversorgung, manueller Therapie, Akupunktur und palliativer Versorgung) bis hin zu Haus- und Altenheimbesuchen durfte ich allem beiwohnen und einiges auch unter fachkundiger Aufsicht selbst durchführen.
Ich wurde in die DMP-Sprechstunden (Disease- Management Programme für Asthma, COPD, KHK und Diabetes mellitus Typ II) mit Ergometrie, EKG und Lungenfunktion eingearbeitet und diese durchführen. Es wurde mir außerdem viel über das „normale“ allgemeinärztliche Wissen hinaus erklärt und es wurden viele Themen systematisch besprochen, wodurch man einen fundierten Überblick über die wichtigsten Themen bekam.
Mein FAZIT:
Hier ist der Titel „Lehrpraxis“ definitiv kein leerer Begriff! Das Engagement für den Nachwuchs zeigt sich auch im Engagemen der Ärzte in der Initiative „Ärzte schnuppern Landluft (ÄsL)“.
Die Stimmung habe ich allgemein als sehr angenehm empfunden. Ich möchte nochmal ein großes Dankeschön an das gesamte Praxisteam aussprechen!
Famulatur 03/2022
Valérie Rolke, Universität Mainz
In der Gemeinschaftspraxis Dr Sitter, Dr Kelm in Feuchtwangen sowie in der schönen Region Mitelfranken gingen die 30 Tage meiner Hausarzt Famulatur herum wie im Flug.
Unter der Woche erhielt ich spannende Einblicke in die Vielfältigkeit des Alltags eines Hausarztes, am Wochenende und den kürzeren Tagen erkundete ich mit anderen Studierenden der Initiative ÄsL, die im selben Zeitraum bei anderen Ärzten im Umkreis famulierten, die Region. Da ich zum Zeitpunkt der Famulatur gerade erst das 1. Klinische Semester im Rücken hatte, hatte ich noch wenig Ahnung von allgemeinmedizinischen Krankheitsbildern, Therapiemöglichkeiten o.Ä., doch konnte ich mit Dr. Sitter und Dr. Kelms geduldigen Erklärungen einen Überblick über die gängigen und einige seltene Erkrankungen gewinnen. Gut fand ich auch die Möglichkeit einige Tage im Labor, oder mit den Arzthelferinnen z.B. bei den DMPs zu verbringen. Auch bei Hausbesuchen war ich dabei und konnte so mehr zur Versorgung, insbesondere der palliativmedizinischen im Heim, oder zu Hause, lernen. Besonders spannend war auch die Versorgung ankommender Flüchtlinge aus der Ukraine in der Jugendherberge Feuchtwangen und das damit zusammenhängende Engagement Dr Sitters diese bestmöglich zu versorgen, sie z.B. mit einem bundeseinheitlichen Medikamentenplan zu versehen. Tipps an nachfolgende Famulanten (die Freizeit betreffend): Mittelfranken zeigte sich im März von seiner besten Seite mit viel Sonnenschein und gutem Wetter, was es uns ermöglichte, viele sehr schöne Wanderungen zu unternehmen (Massendorfer Schlucht in Spalt, um Dinkelsbühl herum und am Hesselberg sind tolle Touren möglich). Empfehlenswert sind auch die Orte Rothenburg o.d.T und Dinkelsbühl, in letzterem konnten wir an einer von der Stadt gesponserten Nachtwächterführung teilnehmen, die uns die Stadt noch einmal von einer ganz anderen Seite zeigte. Auch Feuchtwangen selbst ist ein sehr schönes Städtchen und ein guter Ausgangspunkt für Rad- und Wandertouren. Einige aus der Gruppe unternahmen auch einen Wochenendtrip nach München. Eine gute Möglichkeit für die, die das Großstadtleben vermissen.
Einen sehr lehrreichen Ausflug unternahmen wir zusammen nach Rothenburg odT, wo wir einen Vormittag in der Chirurgie des ANregiomed Rothenburg verbringen durften. Neben einem Nahtkurs und einem kleinen Vortrag des Chefarztes Dr Skala konnten wir einer Hüft-TEP beiwohnen, eine Person aus unserer Gruppe durfte sogar assistieren. Am Nachmittag genossen wir die Sonne Rothenburgs bei einem Eis. Auch durfte ich eine interessante und aufregende Schicht als 3. Person auf dem RTW Feuchtwangen absolvieren und so einen weiteren Einblick in die medizinische Versorgung auf dem Land gewinnen!
„Spannende Einblicke u.a in Hausbesuche, Akupunktur, manuelle Therapie und palliativmedizinische Betreuung.“
Famulatur Ines Hörlin
Ines Hörlin
„Spannende Einblicke u.a in Hausbesuche ,Akupunktur, manuelle Therapie und palliativmedizinische Betreuung.“
Die Famuatur in der Praxis Dr. med. Simon Sitter und Dr. med. Wolfgang Kelm hat mir sehr gut gefallen.
Das gesamte Praxisteam und das Ärzteteam (bestehend aus Miriam Sitter, Wolfgang Kelm und Simon Sitter) ist sehr freundlich und es ist jederzeit mgl. z.B. einen Tag im Labor zu verbringen, um bspw. sicherer in der Blutabnahme zu werden, auch bei LUFU oder Verbandwechseln, Wundversorgungen konnte ich aktiv dabei sein und mir wurde dabei stets viel erklärt und gezeigt.
Zu Beginn der Famulatur erhielt ich einen Ablaufplan der Famulatur mit Lernzielen und den häufigsten allgemeinmedizinischen Krankheitsbildern, was ich sehr gut fand, da er eine gute Orientierungshilfe darstellte.
Die Praxis nimmt an allen wesentlichen Desease Management Programmen (DMP) teil und legt großen Wert auf Prävention & Vorsorge: die Impfpässe der Patient:innen werden regelmäßig kontrolliert und auf die Auffrischung oder noch fehlende Impfungen hingewiesen. Dabei wurde der Patient:innenwunsch jederzeit respektiert und die Notwendigkeit einer Behandlung sowie Vor- und Nachteile kompetent erklärt.
Regelmäßig wurden Check-Up Untersuchungen durchgeführt, bei denen ich zunächst fachgerecht von Herrn Dr. med. Simon Sitter angeleitet wurde und diese zum Ende meiner Famulatur inklusive Sonographie selbstständig unter Supervision durchführen konnte.
Die Praxis bietet ergänzend zur Schulmedizin u.a. Akupunktur und manuelle Therapie an. Die Einblicke fand ich sehr spannend, vor allem in die manuelle Therapie. Hier wurden mir verschiedene Techniken erklärt und falls mir etwas unklar war, es auch nochmal gezeigt, nachdem der Patient oder die Patientin das Sprechzimmer verlassen hatte.
Generell wurde jederzeit auf meine Fragen eingegangen und gemeinsam nochmal die aktuellen Empfehlungen bspw. das Vorgehen bei einem Harnwegsinfekt, Red Flags oder/und das Vorgehen bei Kreuzschmerz oder die leitliniengerechte Antibiotikagabe besprochen.
Spannend fand ich auch den Einblick in die Hausbesuche, auf die ich Herrn Dr. med. Simon Sitter und Frau Miriam Sitter begleiten durfte. Am Ende meiner Famulatur durfte ich Routinebesuche z.T. selbstständig bei Bewohner:innen durchführen. Das Ärzteteam kümmert sich auch kompetent um die Notfallplanung, Patientenverfügungen oder/und die palliativmedizinische Betreuung ihrer Patient:innen.
Während meiner Zeit in der Allgemeinarztpraxis fanden auch Reihentestungen für Lehrkäfte aufgrund der Corona-Pandemie statt, bei der ich das Ärzteteam in der Durchführung unterstützen konnte.
Ich würde jedem Studierendem eine Famulatur in der Praxis von Dr. med. Simon Sitter, Dr. med. Wolfgang Kelm und Miriam Sitter ans Herz legen, da sie einen guten Einblick in das vielfältige Spektrum der Allgemeinmedizin ermöglicht. Durch die verschiedenen Ärzte konnte ich auch unterschiedliche Herangehensweisen und Techniken der Gesprächsführung kennen lernen. Das Ärzte- sowie Praxisteam ist sehr freundlich, kompetent und jederzeit für Fragen offen. Am Ende meiner Famulatur war ich fit im Ultraschall von Abdomen und Schilddrüse und hatte mein Wissen über Antibiotikagabe, die STIKO-Empfehlungen und häufig vorkommende allgemeinmedizinische Krankheitsbilder aufgefrischt und erweitert. Mein einziger Verbesserungsvorschlag bestünde darin, dass Patient:innen schon selbstständig voruntersucht, Therapievorschläge gemacht und diese dann dem Arzt oder der Ärztin vorgestellt werden, was aber laut Herrn Dr. med. Sitter u.A. in Form einer eigenen DMP Sprechstunde künftig vorgesehen ist.
Positiv hervorzuheben ist auch das Engagement der Stadt Feuchtwangen, die den Famulant:innen eine kostenlose Unterkunft zur Verfügung stellt. Geplant ist auch ein Bonusheft, das verschiedene Angebote und Attraktionen für die Studierenden enthält.
Routinierte Weiterbildung beim M3 Examensprüfer & IhF – Referenten Dr. med. Sitter
Eine Übersicht zu deinen Möglichkeiten in Feuchtwangen, und weiteren, auch mit der Unterstützung der Initiative Ärzte schnuppern Landluft kombinierbaren Fördermöglichkeiten findest Du unter allgemeine Informationen.
Ein Interview hierzu mit unserer ehem. PJ Studentin -zwischenzeitlich Kollegin und Weiterbildungsassistentin Fr. Luzie Unseld in der Praxis ist auf youtube:
