Gender-Hinweis
Sprache ist ein wichtiger Baustein für Inklusion. Denn eine inklusive Sprache schließt alle Menschen ein, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, Alter, Befähigung oder sexueller Identität.
Wir verstehen uns als hausärztliche TEAM-Praxis, die Vielfalt begrüßt und Offenheit fördert. Darum möchten wir mit unseren Texten auch alle Menschen ansprechen. Viele Frauen und nicht-binäre Personen fühlen sich jedoch durch das generische Maskulinum nicht mitgemeint. Als Alternative dazu hat sich die geschlechtergerechte Sprache entwickelt.
Bekannte Möglichkeiten, geschlechtergerechter zu schreiben, sind typografische Sonderzeichen wie der Gender Gap (Mediziner_innen), das Gendersternchen (Patient*in) oder die Verwendung des Doppelpunkts (Psychotherapeut:innen).
Durch diese Schreibweise werden neben Männern und Frauen auch nicht-binäre Menschen angesprochen und sprachlich wahrnehmbar gemacht.
Die Verwendung typografischer Sonderzeichen auf unserer Webseite stellt uns allerdings vor zwei Probleme:
- Barrierefreiheit: Blinde und sehbehinderte Menschen nutzen oft sogenannte Screenreader, um sich Web-Texte am Bildschirm vorlesen zu lassen. Diese Screenreader erkennen aber Sonderzeichen wie das Sternchen und den Unterstrich nicht als geschlechtergerechte Sprache und überlesen sie, oder lesen sie extra vor.
- Technik: Typografische Sonderzeichen bereiten sowohl unserer Suche als auch externen Suchmaschinen noch Probleme.
Um die barrierearme Lesbarkeit unserer Texte sowie die Qualität der Suchergebnisse für unsere User zu gewährleisten, behalten wir darum auf dem Großteil unserer Webseite das generische Maskulinum bei.
Dennoch bemühen wir uns, unsere bestehenden Texte kontinuierlich zu verbessern, indem wir künftig möglichst geschlechtsneutrale Begriffe, sofern diese nicht die germanistischen Sprachgepflogenheiten ad absurdum führen.
Der Rat für deutsche Rechtschreibung bekräftigte in seiner Sitzung am 26.03.2021 seine Auffassung, dass allen Menschen mit geschlechtergerechter Sprache begegnet werden soll und sie sensibel angesprochen werden sollen. Dies ist allerdings eine gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Aufgabe, die nicht allein mit orthografischen Regeln und Änderungen der Rechtschreibung gelöst werden kann. Das Amtliche Regelwerk gilt für Schulen sowie für Verwaltung und Rechtspflege. Der Rat hat vor diesem Hintergrund die Aufnahme von Asterisk („Gender-Stern“), Unterstrich („Gender-Gap“), Doppelpunkt oder anderen verkürzten Formen zur Kennzeichnung mehrgeschlechtlicher Bezeichnungen im Wortinnern in das Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung zu diesem Zeitpunkt nicht empfohlen
Wir danken für Ihr Verständnis.
Sind Sie auf der Suche nach Ansprechpersonen für LSBTIQ-Infos – wenden Sie sich gerne auch an die Beratungsstelle in Nürnberg:
Gleichgeschlechtliche Lebensweisen und geschlechtliche Vielfalt Beratungsstelle Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transgender, Intersexuell oder Queer (LSBTIQ)
www.stmas.bayern.de/lsbtiq-geschlechtliche-vielfalt/index.php
Textquellenhinweis: In Anlehnung https://www.kvb.de/mitglieder/praxisfuehrung/it-online-services-ti/meine-kvb
