Aktuelles

AB JETZT: IMPFTERMINE COVID FÜR ALLE

Wir heben die Priorisierung auf

nachdem wir nunmehr unseren Risikopatienten nahezu vollständig ein Impfangebot unterbreiten konnten, heben wir nun in der Praxis Dr. Simon Sitter und Dr. Wolfgang Kelm die Impfpriorisierung auf.

Wir bieten je nach Interesse, Impfstoffverfügbarkeit und Valenzen eigene Impfsprechstunden an, für die Sie sich auch ganz bequeme online registrieren können:

Einfach mit dem Smart- Phone den QR Code abphotographieren und folgen, oder den folgenden Link anklicken:

Mein SARS-CoV-2 [Covid] Impftermin

Einfacher machen Sie es sich und uns mit der Bürokratie, wenn Sie bereits im Vorfeld den zu Ihrem Impfstoff gehörigen Aufklärungsbogen ausdrucken, lesen und ausfüllen:

Aufklärungsbogen Download

Natürlich können Sie künftig auch bequem Ihren Check up 35 Jahre oder andere Termine, wie die Erstvorstellung als Neupatient in unserer Praxis bequeme über unsere Service Funktion nutzen, hierfür erforderliche Formulare wie die Selbstauskunft oder Befundübermittelung vorab ausdrucken, oder als Patient im Hausarztmodell (HZV) unseren Service der Terminbuchung für die Videosprechstunde (derzeit per email/ Tel.anfrage, Direktverlinkung folgt) nutzen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch,

bitte bleiben Sie gesund,

Dr. Simon Sitter, Dr. Wolfgang Kelm, Miriam Sitter & das Praxis- TEAM

Impfpriorisierung NICHT aufgehoben

wir bitten um Ihr Verständnis

Liebe Patienten,

entgegen teils etwaig verwirrender medialer Darstellungen weisen wir darauf hin, dass in unserer Praxis die Impfpriorisierung für die SARS- CoV - 2 Impfungen NICHT AUFGEHOBEN wurden.

Nach wie vor erhalten wir rationierte Dosismengen und impfen daher nach Sterberisiko unserer Patienten im Erkrankungsfall und nach vorheriger Terminvergabe.

Bitte sehen Sie daher von Anfragen nach Vorab- Terminen ab, wir können weder spontane Einzelentscheidungen treffen, noch ad hoc verfügbare Impfdosen verabreichen, da ausschießlich nach Priorisierungsvorgang und vorheriger Terminvergabe geimpft werden kann. Unsere medizinischen Fachangestellten haben entsprechende Dienstanweisung.

Wir danken für Ihr Verständnis. Gerne nehmen wir Sie auf Interessentenlisten auf und bieten ihnen bei einen Impftermin an, sobald wir ausreichend Imfstoff erhalten.

Dr. Simon und Miriam Sitter, Dr. Wolfgang Kelm und das Praxisteam  

FRÜHSOMMER: ZECKEN- ZEIT

Zecken - FSME - Virus Übertragung auf dem Vormarsch

Neuer Rekord an FSME - Fällen im Jahr 2020

 

Jetzt im Rahmen der anstehenden COVID -19 Impfung auch Impfschutz gegen Frühsommer- Meningoenzephalitis prüfen.

 

 

 

Die Zahl der gemeldeten Erkrankungen mit Frühsommer- Meningoenzephalitis /FSME) überstieg 2020 erstmals die Marke von 700, über 100 Fälle mehr als im bisherigen Rekordjahr 2018 [1]. Mit der FSME -Impfung kann der potentiell folgenschweren FSME vorgebeugt werden [2, 3]. 

 

Das FSME Virus wird hauptsächlich durch Zeckenstiche übertragen. Bei etwa einem Drittel der Infizierten kommt es zum Ausbruch der Erkrankung [2]. Typisch ist ein zweiphasischer Verlauf mit grippeähnlichen Symptomen nach einer bis max. 4 Wochen sowie, nach einem beschwerdefreien Intervall, einer zweiten Phase bei einem Teil der Betroffenen. Diese manifestiert sich als Hirnhautentzündung mit Fieber, Schwindel, Kopf- und Nackenschmerz bis hin zu Lähmungen von Extremitäten und Atemmuskulatur [3].

 

Nach überstandener FSME mit Beteiligung des Zentralnervensystems können aber auch als Spätfolgen anhaltende Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen und Anfallsleiden bestehen bleiben. Etwa ein Prozent der FSME-Fälle kann sogar tödlich verlaufen. [5] 

 

Die FSME ist nicht medikamentös heilbar [2]. Zuverlässigen Schutz bietet die FSME- Impfung. Die FSME Impfung wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch -Institut für Personen empfohlen, die in FSME- Risikogebieten leben oder dorthin reisen und mit Zecken in Kontakt kommen können, außerdem bei beruflicher Gefährdung durch FSME [4].

 

Anmerkung Dr. Simon Sitter: "Bayern und insbesondere der Landkreis Ansbach sind Hochrisikogebiete: Wie das bayerische Gesundheitsministerium in München mitteilte, wurden bis Ende Oktober 2020 mit 257 Fällen ein Löwenanteil der Gesamtzahl der Viruserkrankung FSME als in Bayern auftretend gemeldet - das sind 73 mehr als im Vorjahreszeitraum. Gerade in Pandemie- Zeiten nehmen die Ausflüge in Wald und Garten stetig zu und sind wichtig für den seelischen Ausgleich. Schützen Sie sich und Ihre Kinder -der Impfstoff ist langjährig erprobt, völlig nebenwirkungsarm und z.T. ab 18 Monaten zugelassen, vor lebenslangen Folgeschäden!"

 

Doch auch außerhalb der definierten Risikogebiete traten in den letzten Jahren vereinzelt autochthone FSME- Erkrankungen auf [1].

 

 

 

RKI - FSME – Endemiegebiete mit Landkreis-Tabelle (vgl Bild anbei)

 

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/F/FSME/Karte_FSME.html 

 

 

 

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter: 

 

www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/zecken/ 

 

 

 

Quellenangabe: Text frei nach Sonderpublikation Deutscher Ärzteverlag: PRÄVENTION aktuell 04/2021

 

[1] Robert Koch- Institut (RKI):FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: Januar 2021). Epid Bull 2021;9:3-20

 

[2] Robert Koch-Institut, RKI-Ratgeber:Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME),Stand: 05.02.20218

 

[3] Deutsche Gesellschaft für Neurologie. S1-Leitlinie Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME), Januar 2020, AWMF-Reg.N. 030/035

 

[4] Ständige Impfkommission. Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch- Institut (STIKO) am Robert Koch -Institut 2020/2021 Epi Bull 2020; 34:1-65

 

[5]  www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/zecken/ 

 

Impfstart COVID für Priorisierungsgruppe II

Liebe Patient/innen,

ab sofort beginnen wir in unserer Praxis Patienten der Priorisierungsgruppe II zu impfen!

Nachdem wir unter höchstem bürokratischen und personellem Einsatz bereits rund  150 Erstimpfungen gg. SARS-CoV-2 durchgeführt haben, werden wir nun zunächst die immunschwachen Patienten > 60 Jahre mit chronischen Erkrankungen aus unseren Disease Management Programmen (DMP) einbestellen. Im weiteren Verlauf können sich unsere Patienten aus der Priorisierungsgruppe II mit hoher Priorität (vgl. www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/CoronaImpfV_BAnz_AT_01.04.2021_V1.pdf ) bei uns für die COVID Schutzimpfung registrieren lassen.

Sollten Sie zu unserem Patientenstamm mit einer höhergradigen Priorisierungsgruppe zählen und haben bislang noch kein Impfangebot erhalten oder konnten Ihren Impftermin nicht wahrnehmen, melden Sie sich bitte umgehen bei uns, wir werden Sie entsprechend einplanen.

Bitte bleiben Sie gesund, Dr. Simon & Miriam Sitter, Dr. Wolfgang Kelm und das Praxisteam

Impfstart beim Hausarzt !

Nun also geht es los. Morgen, am 07.04.2021 bekommen wir in der Praxis Dres. Simon Sitter / Wolfgang Kelm endlich auch die ersten regulären Impfdosen gegen SARS-CoV-2.

Erhältlich sind diese für alle unsere Patienten der Priorisierungsgruppe I -vgl. www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/CoronaImpfV_BAnz_AT_08.02.2021_V1.pdf

§ 2 Schutzimpfungen mit höchster Priorität

(1) Folgende Personen haben mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,

2. Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind, 3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätig-keiten ausüben,

4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten,als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aero-solgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden, 5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin. (2) Sofern Impfstoffe von der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut ausschließlich für Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, empfohlen werden, sollen diese Personen vorrangig mit diesen Impfstoffen versorgt werden. Sofern für Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder das 65. Lebensjahr vollendet haben, von der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch- Institut nur bestimmte Impfstoffe empfohlen werden, sollen diese Personen bei der Versorgung mit diesen Impfstoffen vorrangig berücksichtigt werden. (3) Personen nach Absatz 1 Nummer 1 können getrennt nach Geburtsjahrgängen, beginnend mit den ältesten Jahrgängen, zeitversetzt zur Schutzimpfung eingeladen werden.

 

Wir werden unsere Patienten gemäß dieser Kategorisierung nun gezielt informieren und nach Bedarf und Impfstoffverfügbarkeit nach und nach einbestellen.

BITTE MELDEN SIE SICH DERZEIT NUR FÜR EINE IMPFANFRAGE BEI UNS, WENN SIE ZUM OBIGEN PERSONENKREIS GEHÖREN.

Auch wenn wir leider nicht die -lt. Tagesschau heute statistischen 26 Impfdosen/ Praxis erhalten haben, sind wir zuversichtlich, dass wir aufgrund unserer umfangreichen Vorarbeit im Rahmen des Pilotprojektes Impfen beim Hausarzt in 2-3 Wochen bereits mit der Durchimpfung der Priorisierungsgruppe II beginnen können. Wir informieren Sie! Bitte bleiben Sie bis dahin gesund.

Um mit einem Zitat aus dem Rundbrief des Bundesvorsitzenden des Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, am 30.03.2021 zu schließen:

"...man sagt: Was lange währt, wird endlich gut! Es beginnen – nach wiederholtem und lautstarkem Drängen – flächendeckend die Impfungen in unseren Praxen!

Ich wünschte, ich könnte „umfassend“ hinzufügen, aber aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen heißt es in den Ländern noch immer: „Impfzentrum first“. Das kann ich nicht verstehen und so geht es auch den Bürgerinnen und Bürgern. Unser Verband erhält so viele positive Zuschriften wie nie zuvor. Unsere Patientinnen und Patienten haben volles Vertrauen in uns und können es kaum erwarten, endlich die ersehnte Impfung in ihrer Hausarztpraxis zu erhalten! Wir werden erneut den entscheidenden Unterschied in dieser Pandemie machen und den Weg zurück in die Normalität ebnen und das ist – nach all den Hiobsbotschaften – mal eine erfreuliche Nachricht!"

Umso mehr hoffe ich nun, dass man uns einfach machen lässt und alles daransetzt, dass wir bestmöglich unsere Aufgaben angehen können!"

Frohe Ostern 2021!

Wir wünschen unseren Patienten ein frohes und erholsames Osterfest!

Hausarztimpfung gegen COVID: Yes we can!

Pilotpraxis in Feuchtwangen- Auftakt hausärztlicher SARS-CoV-2 Impfungen

Im Rahmen eines bayerischen Pilotprojektes haben erstmals einige wenige Hausarztpraxen im Landkreis Ansbach Patienten gegen SARS- CoV- 2 geimpft. Hierfür mussten die Patienten zunächst aus der Hausarztkartei priorisiert werden, sich dann jedoch selbst beim Impfzentrum des Landkreises registrieren, um schließlich nach strikten Vorgaben durch ihren Hausarzt als „verlängerter Arm des Impftzentrums“ geimpft werden zu können. Ziel des Modellversuches war es, den Nachweis zu erbringen, dass Hausärzte der logistischen Herausforderungen gewachsen sind um in die zur Bekämpfung der Pandemie notwendige, flächendeckende Impfkampagne eingebunden werden zu können, wie eingefordert. In der teilnehmenden Praxis Dr. Sitter /Dr. Kelm wurden auf den Projekteinschluss hin, nach nur vier Tagen Vorlaufzeit und einer organisatorischen Glanzleistung der MFA Frau Buckel, zeitgleich durch fünf Impfteams rund 100 berechtigte Patienten erstmalig geimpft. Dabei kamen auch ehemalige und aktuelle Teilnehmerinnen der hausärztlichen Nachwuchs- Initiative „Ärzte schnuppert Landluft“ zum Einsatz, die u.A. durch die Stadt Feuchtwangen unterstützt wird.

Die Feuchtwanger Hausärzte Dr. Simon Sitter und Dr. Wolfgang Kelm  zeigten sich mit dem Resultat zufrieden: Gerade die immobilen Patienten, die nicht im Pflegeheim von mobilen Teams geimpft wurden, jedoch aus gesundheitlichen Gründen das Impfzentrum nicht aufsuchen konnten, waren dankbar und erleichtert, nun endlich auch mit Impfstoff versorgt zu werden. Auch das Vertrauen in den Hausarzt und dessen Beratung spiele eine nicht unwesentliche Rolle. Impfen beim Hausbesuch ist hausärztliche Kernkompetenz, eine Priorisierung aus der Patientenakte heraus ist unmittelbar möglich und präziser als eine online Kategorisierung nach Patienten Selbsteinschätzung. Die systemrelevante Rolle der Hausärzte wurde seitens der kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) bereits statistisch erfasst: im Quartal I & II 2020 wurden 98 % aller COVID erkranken Patienten in hausärztlichen Praxen mit betreut. Dies war und ist ohne das Rückgrat der ambulanten Praxen, die medizinischen Fachangestellten nicht denkbar, was leider aus ärztlicher Sicht oftmals nicht angemessen wertgeschätzt würde. Es ist nun dringend erforderlich dass niedergelassene Ärzte und Praxen zeitnah in das Impfkonzept eingebunden werden. Gleichzeitig warnte Dr. Simon Sitter vor unrealistischen Erwartungen und zur Besonnenheit: Ich gehe davon aus, dass bei der flächendeckenden Verteilung des Impfstoffs in den einzelnen Praxen zunächst nur wenige Dosen vorhanden sein werden, so dass die meisten Kolleginnen und Kollegen erst nach Priorisierung mittels ihrer elektronischen Patientenakte und kalkulierbarer Impfstoff-  Verfügbarkeit selbst auf ihre Patienten zu kommen werden oder bereits im Vorfeld Listen entsprechend erstellen. Die Politik ist hier gefragt entweder dezidierte Vorgaben mit Stichtagen für die Priorisierung nach Gruppen  in Relation zu den verfügbaren Impfdosis Ressourcen zu gestalten, oder besser den Ärzten freie Hand in der Betreuung ihrer Patienten zu lassen. Man sollte nicht vergessen, dass wir Hausärzte über jahrzehntelange Erfahrung im ambulanten Sektor verfügen, insofern sollte der Fokus unseren Erachtens nach auf Bürokratie Abbau und Einbeziehung der Ärzteschaft und deren Beratungskompetenz gelegt werden.

PCR- Testung Asymptomatischer Patienten wieder kostenfrei möglich

Söder Test in Bayern -nun auch wieder in Feuchtwangen

Für alle, die noch etwas auf Ihren Impftermin warten müssen:

Auf Nachfrage teilte uns das mit uns zusammenarbeitende Labor mit, dass derzeit die Kapazitätsgründen für PCR Testungen ASYMPTOMATISCHER Patienten (der Söder - Test), welche zuletzt ausgesetzt werden mussten nun wieder gegeben sind.

Bitte haben Sie Verständnis, dass diese Tests dennoch in der Praxis Dres. Sitter/ Kelm nur nach vorheriger tel. Terminvergabe unter 09852/9130 und in der räumlich und zeitlich getrennten Infektionssprechstunde in den vorgelagerten Praxisräumlichkeiten erfolgen. 

Bitte bleiben Sie gesund! Dr. Simon Sitter, Dr. Wolfgang Kelm und das Praxisteam 

#ÄrmelHoch- COVID 19 Inzidenz runter

Zusammen gegen Corona

Heute war es soweit:

Als nach der Impfverordnung als in Bayern aktiver Notarzt zu der höchst priorisierten Gruppe, die eine Impfung gegen COVI-19 erhalten soll zählend, durfte ich mich nach vorheriger Terminvergabe im zuständigen Impfzentrum vorstellen.

Das nächstgelegene Impfzentrum findet man durch Eingabe der Postleitzahl seines Wohnortes auf folgender Internetseite des Ministerium: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung.

-In meinem Fall das Impfzentrum des Landkreises Ansbach: http://www.landkreis-ansbach.de/.../Impfzentren-und.../

Wichtig war: Einladung zum Termin, Impfbuch und Ausweis mitbringen, natürlich gesund sein und die letzten 14 d keine Impfung erhalten zu haben. Nach Händedesinfektion, Selbsterklärung / Anamnesebogen ging`s weiter zur Aufklärung: Schriftlich mit abschließender Unterschrift, sowie auf Wartezimmer - TV in Dauerschleife, bei Wunsch auch Arztgespräch.

Danach in Reihe unter AHA Regeln in die vorgesehenen Impfkabinen, nochmalige Kontrolle der Unterlagen, Dokumentation und schließlich Impfung. Danach 15min Verbleib im Nachbeobachtungsbereich bis zum "Check out".

Fazit: Gut organisiert, reibungsloser Ablauf, aus ärztlicher Sicht einwandfrei.

Nachdem nunmehr auch Hausarztpraxen / MFAs aus der direkten Patientenversorgung sich impfen lassen können, haben wir umgehend für einen Kohortentermin der Praxis Dres. Simon Sitter/ Wolfgang Kelm Kontakt mit der Terminvereinbarungsstelle s.o. aufgenommen.

ALSO: #ÄrmelHoch - COVID Inzidenz runter! Vereinbaren Sie jetzt einen Termin im nächstgelegenen Impfzentrum, als Ihre Hausärzte beteiligen wir uns aktiv an den Impfungen und informieren unsere Patienten nach Risikogruppen Priorisierung sobald wir Impfstoff erhalten!

Bitte bleiben Sie gesund, informieren Sie sich mit Fakten z.B. via https://www.zusammengegencorona.de/impfen/ , es ist die Zeit der Helden gekommen, sich vom Sofa zu erheben und die Ärmel hochzukrempeln!               Ihre Hausärzte

PATIENTENINFORMATION FFP2 Masken

Pflicht zum Tragen in Arztpraxen - Wiederaufbereitung zwecks Kostenersparnis

Liebe Patientinnen und Patienten

Bitte beachten Sie: Seit Montag, 18.01.2021, besteht für Patientinnen und Patienten in Arztpraxen in Bayern eine FFP2-Maskenpflicht.

Ausnahmen:

• Patienten zwischen 6 und 15 Jahren sind von dieser Pflicht ausgenommen. Für sie reicht der Mund-Nasen-Schutz beim Praxisbesuch aus.

• Patienten, die z.B. aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen brauchen, sind ebenfalls ausgenommen.

Wir bitten daher um Verständnis, dass wir Ihnen den Zutritt in unsere Praxisräume ohne FFP2-Maske nur noch in den genannten Ausnahmefällen und in dringenden medizinischen Notfällen gewähren können.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe. (Gerne helfen wir im Bedarfsfall mit Masken aus)

Ihre Hausärzte Dr. Simon & Miriam Sitter, Dr. Wolfgang Kelm & das Praxisteam

 

Übrigens - wussten Sie schon, dass SIe Ihre gebrauchte FFP2 Maske wiederverwenden können nach entsprechender hygienischer Aufbereitung ? 

Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. hat hierzu folgendes Schema veröffentlicht,

auf welches wir Hausärzte zu Zeiten von Schutzausrüstungsmangel 02/2020 teils zurückgreifen mussten - Ein Schelm wer hierbei an seinen Dampfgarer daheim denkt...

"Hygienetipp Wiederaufbereitung von Atemschutzmasken (FFP) 15. April 2020

Prinzipiell werden Atemschutzmasken seit Jahren als Einwegprodukte in Verkehr gebracht und nach Benutzung nicht aufbereitet. Der im Rahmen der COVID-19-Pandemie auftretende Mangel an Atemschutzmasken zwingt gegenwärtig viele Gesundheitseinrichtungen, diese Artikel mehrfach zu verwenden. Trockene Hitze sowie Niedrigtemperatur- Sterilisationsverfahren sind keine praktikablen Dekontaminationsverfahren für Atemschutzmasken Der Krisenstab der Bundesregierung hat in Anbetracht der aktuellen Versorgungsengpässe bereits am 31.03.2010 Verfahren zur Aufbereitung von Atemschutzmasken vorgeschlagen. Die Dekontamination der Masken von SARS-CoV-2 soll durch eine Hitzeinaktivierung mittels trockener Hitze bei 65°C-70°C für 30 Minuten erfolgen. Das Verfahren ist prinzipiell gegenüber SARS-COVID-2 wirksam und wurde vermutlich vorgeschlagen, da davon auszugehen ist, dass CE-gekennzeichnete Masken FFP2 und FFP3 Masken diese Behandlung ohne Veränderung der Kontur und Materialveränderung bestehen, da eine Temperaturkonditionierung von 70°C über 24 Stunden Bestandteil der Prüfung nach DIN EN 149 ist. Die Maßnahmen zur Wiederaufbereitung wurden auf 6 Monate befristet. Allerdings ist eine Aufbereitung von Einwegprodukten unter Berücksichtigung des Artikels 17 der Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte auch danach in Deutschland nicht generell verboten. In einer Stellungnahme vom 01.04.2020 wies die Deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung darauf hin, dass „eine Dekontamination mittels trockener Hitze bei 65°C-70°C für 30 Minuten … auch für die besondere Situation der Corona- Krise keine praktikable, hygienische und gesicherte Methode ... darstellt.“ Das wird vor allem mit der fehlenden Ausstattung der Gesundheitseinrichtungen mit Trockenschränken, der unbekannten Temperaturverteilung der trockenen Hitze sowie dem risikoreichen Hygienemanagement bei Dekontaminationsvorgängen in Küchen begründet. Die DGKH schließt sich dieser Stellungnahme an. In den meisten Gesundheitseinrichtungen können auch Dekontaminationsverfahren in Wasserstoffperoxid- Sterilisatoren bzw. Plasmareaktoren, wie sie in den Empfehlungen des Reichsinstituts für Volksgesundheit der Niederlande vom 16.03.2020 oder dem BMBF (27.03.2020) empfohlen werden, nicht zum Einsatz kommen. Die unklare Tiefenwirkung im Gewebe sowie der Einfluss von Restverschmutzungen minimieren zudem die Wirksamkeit. Gleiches gilt für den Einsatz von UV-Strahlern. Die Verwendung von Niedrigtemperatur-Formaldehyd-Wasserdampf sowie Ethylenoxid in Sterilisationsgeräten scheidet wegen der unklaren Rückstandsproblematik dieser Gase bei Hautkontakt aus. Thermische Dekontamination durch Wasserdampf ist wirksam und praktikabel Die Anwendung von erhitztem Wasserdampf inaktiviert SARS-COVID-2 mit hoher Sicherheit. Dampfsterilisatoren stehen in allen Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung. Empfohlen wird der Einsatz des fraktionierten Vakuumverfahrens bei 121°C mit einer Sterilisierzeit von 20 Minuten, welches in den meisten Dampfsterilisatoren nach DIN EN 285 sowie 13060 werksmäßig installiert ist. Vorteil ist, dass in diesen Geräten valide Dekontaminationsverfahren mit hoher Eindringtiefe in das Gewebe durchgeführt werden können. In Österreich wurde dieses Dekontaminationsverfahren den Gesundheitseinrichtungen durch das Ministerium für Arbeit, Familie und Jugend am 24.03. 2020 offiziell empfohlen. Mittels Dampfsterilisation bei 121°C einmalig aufbereitete Atemschutzmasken vom Typ FFP 2 sind demnach „…den Originalmasken hinsichtlich Filterwirkung und Hygiene gleichzusetzen“. Wiederaufbereitete Atemschutzmasken vom Typ FFP3 entsprechen nach Dampfsterilisation in der Wirksamkeit FFP2-Masken. Eine bessere Materialverträglichkeit bei guter Wirksamkeit gegen SARS-COVID-2 ermöglichen Dekontaminationsverfahren mit gesättigtem Wasserdampf bei 105°C mit Einwirkzeiten von 1 Minute. Allerdings erfordern diese Verfahren die technische Installation und Wirksamkeitsprüfung eines entsprechenden Programmes im Dampfsterilisator. Analoge Dekontaminationsverfahren bei 105°C oder 75°C sind in Dampfdesinfektionsgeräten entsprechend der Liste der vom Robert Koch-Institut geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und-verfahren möglich, wie sie in einigen Krankenhäusern bspw. zur Matratzendesinfektion betrieben werden. Die Aufbereitung sauberer Atemschutzmasken muss personenbezogen erfolgen Da mittels der Dampfdesinfektion (-sterilisation) keinerlei Reinigungswirkung erzielt und Verschmutzungen (z.B. Speichel) lediglich fixiert werden, muss die Aufbereitung aus ästhetischen Gründen personenbezogen erfolgen, wobei der Träger die Atemschutzmaske vor Anlegen mit seinem Namen und der Anzahl der Aufbereitungen kennzeichnet und nach dem Abnehmen direkt in eine zur Dampfsterilisation üblich Papier-Folie-Tüte deponiert. Ein keimdichter Verschluss ist nicht notwendig. Sichtbar schmutzige Masken sind von der Aufbereitung auszuschließen. Lutz Jatzwauk, Peter Walger, Ricarda Schmithausen, Wolfgang Kohnen, Christof Alefelder, Martin Exner Der Kurztipp im Auftrag der DGKH gibt die Meinung der Autoren wieder."

Quelle: www.   kranken haus hygiene.  de 

Wir wüschen ein frohes Fest und Gesundheit im Neuen Jahr!

Wir sind auch zwischen den Feiertagen gerne für Sie da!

Liebe Patienten,

wir bitten in unser aller Interesse um ein verantwortungsbewusstes und rücksichtsvolles Verhalten während der kommenden Feiertage.

Gerne sind wir auch zwischen den Feiertagen für Sie in der Praxis zu erreichen. Beachten Sie jedoch, dass aus Infektionsschutzgründen eine Terminvereinbarung unter 09852/ 9130 unabdingbar ist, um Kontakte und  Überschneidungen mit möglicherweise infektiösen Patienten zu vermeiden.

 

Am 24.12.2020 sowie am 31.12.2020 ist die Praxis geschlossen.

 

Sie können sich während dieser Zeiten an den den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 oder in den Bereitschaftspraxen wenden. 

 

Bitte beachten Sie jedoch, dass in den Bereitschaftspraxen Ansbach und Dinkelsbühl KEINE Infektpatienten behandelt werden. PCR- Testungen werden in den Bereitschaftspraxen NICHT durchgeführt.

 

Seit Mittwoch, den 09.12.2020 können sich Infektpatienten zu folgenden Zeiten in den Bereitschaftspraxen in Neustadt a.d. Aisch und Rothenburg behandeln lassen:

Mittwoch und Freitag                    von 20:00 bis 21:00 Uhr

am Wochenende und Feiertagen von 19:00 bis 21:00 Uhr.

 

Wir wünschen ihnen besinnliche und glückliche Tage im Kreise ihrer Liebsten und ein gesundes Neues Jahr!

 

Ihre Hausärzte Dr. Simon und Miriam Sitter, Dr. Wolfgang Kelm und das Praxisteam

Sicher zum Arzt

"Hoffnung ist gut, Handeln ist besser!" so der bayerische Ministerpräsident Söder in seiner Ansprache zu der ab Dienstag Abend 08.12.2020 in Kraft tretenden Verschärfungen des Lock Downs während der SARS-CoV-2 Pandemie.

Die Corona Regeln und der Teil- Lock- Down haben nur teilweise geholfen, daher sollen nun v.a. Alltags- Kontakte reduziert werden. Was heißt das für Sie als Patient in der Hausarztpraxis ?

Selbstverständlich gestalten wir Ihren Besuch in der Praxis sicher! Aufgund einer komplett räumlich und zeitlich getrennten Infektionssprechstunde können Sie als Patient mit einem Vorsorge- oder Kontrolltermin aufgrund der entsprechenden Planung nicht mit potentiell infektiösen Patienten in Kontakt kommen. Bitte sehen Sie daher nicht von geplanten Arztbesuchen ab, denn die regelmäßige Teilnahme v.a. an den Disease Management Programmen ( DMPs ) kann die Notwendigkeit stationärer Einweisungen um bis zu 25% reduzieren.

Zudem haben wir nur so die Möglichkeit, konsequent Krankheitsbilder zu kontrollieren und beispielsweise Ihren Impfstatus zu optimieren -derzeit können wir Ihnen z.B.endlich wieder die in kleinen Chargen zugeteilte Grippe- Schutzimpfung zur Verfügung zu stellen.

Patienten mit akuten Erkrankungen -v.a. grippe - oder erkältungsartigen Symptomen, sowie Vertretungspatienten bitten wir unabdingbar, telefonisch vor dem Besuch der Praxis einen Termin zu vereinbaren unter: 09852/ 9130 

Sie helfen uns, Ihren Arztbesuch für sich und ihre Mitmenschen sicher zu gestalten.

Bitte bleiben Sie gesund, Ihre Hausärzte Dr. Simon & Miriam Sitter, Dr. Wolfgang Kelm und das Praxisteam

INFLUENZA (GRIPPE-) IMPFSTOFF WIEDER VERFÜGBAR!

Frisch eingetroffen:

aus unserer zurückgehaltenen Vorab- Bestellung haben wir aktuell 75 Impfdosen der diesjährigen Influenza (Grippe-) Schutzimpfung erhalten.

Darüber hinaus erhalten wir wohl zeitnah aus der „Bayern-Reserve“ zusätzliche 50 Grippeimpfstoff-Dosen.

Wir informieren derzeit unsere bereits auf Listen vorgemerkten Risikopatienten

-sofern Sie zu diesen bzw. der Personengruppe > 60 Jahre zählen können Sie sich ab sofort für einen Termin bei uns melden.

Ihre Hausärzte Dr. Simon und Miriam Sitter, Dr. Wolfgang Kelm und das Praxis- TEAM

Neugründung des interdisziplinären ärztlichen Feuchtwanger Pharmako- Therapie Qualitätszirkels „Kompetenzkreis Ambulanter Versorger

18.11.2020 Neugründung des interdisziplinären ärztlichen Feuchtwanger Pharmako- Therapie Qualitätszirkels „Kompetenzkreis Ambulanter Versorger“

Der interdisziplinärer Austausch und die betriebliche Notwendigkeit stetig sich wandelnden Anforderungen an Arzt und Personal in der SARS-CoV-2 Pandemie begegnen, waren die Motivation der Ärzte Feuchtwangen und Dinkelsbühl sich auszutauschen

Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Stadt Feuchtwangen, welche in der Stadthalle Kasten –die zu nicht Pandemiezeiten Raum für 500 Personen bietet, eine Sitzung für 10 regional tätige Ärzte unter etabliertem Hygienekonzept ausrichtete. Bürgermeister Patrick Ruh begrüßte die Teilnehmer aus dem überwiegend hausärztlichen Sektor und dankte Ihnen für die geleistete Arbeit während der Pandemie.

Die Ärzte klärten bei der Sitzung wichtige Fragen rund um die regionale Umsetzung der nationalen COVID- Teststrategie unter Beachtung der vorhandenen Möglichkeiten, Eruierung der Erschwernisse in der Versorgung von Hausbesuchs-, Heim- und Palliativ- Patienten während des 1. Lock downs, der derzeitigen Grippe- / Pneumokokken Impfstoffversorgung und der Problematik der Umsetzung der ärztlichen Fortbildungspflicht unter Pandemiebedingungen.

Aus der Impulsveranstaltung heraus bildete sich ein ärztlicher interdisziplinärer Pharmako- Therapie Qualitätszirkel, der die bürokratische Hürde der Absprache eines Regelwerkes nahm und damit die Voraussetzung schuf, die Veranstaltung künftig in ein digitales Format zu überführen. Durch diese wird künftig auch kurzfristig eine engere Vernetzung und Abstimmung der primär ambulant versorgenden Ärzte ermöglichen und deren  Fort-& Weiterbildungspflicht durch ein selbstbestimmtes Format erweitern und erleichtern.

Die Bayerische Landesärztekammer (BLAEK) hatte für die Veranstaltung entsprechend beantragte Fortbildungspunkte nach Kategorie C bewilligt.

Ihren Bedarf an ähnlichen Fortbildungsveranstaltungen regelmäßig teilzunehmen hatten im Vorfeld bereits 4 weitere Ärzte angemeldet. Eine web-basierte Folgeveranstaltung ist für Februar 2021 fest vorgesehen, wenngleich der Wunsch und die Hoffnung geäußert wurden, bei einer sich entspannenden Pandemie – Situation künftig auch wieder zu Präsenzveranstaltungen zurückkehren zu können.

Dr. Simon Sitter dankte Herrn Bürgermeister Ruh und der Stadt Feuchtwangen für die Genehmigung und Ausrichtung der Veranstaltung und deren Unterstützung der Ärzteschaft.

Nachdem mehre Laborgemeinschaften bereits im Vorfeld vor Ressourcenknappheit gewarnt hatte, wird seitens dieser nun die Annahme und Durchführung von PCR Test ohne medizinische Indikation eingestellt. Auf gut deutsch: Das AUS für den bayerischen Sonderweg der Wunschtests. Natürlich sind weiter PCR Testungen gemäß der Nationalen Teststrategie möglich (vgl https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Nationale_Teststrategie_Grafik_131020.pdf?fbclid=IwAR0ewdt7L2Djt34NpLT3jTZiFv6IB_6w0opzB_AesxXsQ1PHI1OHRutPuA8  ) -zumindest solange die Labore noch mit notwendigen Detergenzien versorgt werden können. Konkret in der Praxis Sitter / Kelm in Feuchtwangen bieten wir künftig CoV Antigen- Schnelltest an - es bleibt abzuwarten ob diese auch für Patienten außerhalb (para-) medizinischer Berufe in die nationale Teststrategie aufgenommen werden. Bleiben Sie gesund!

WELTPFLEGETAG 2020:

Dres. Simon Sitter & Wolfgang Kelm sagen DANKE an alle, die in diesen schwierigen Zeiten Ihren Beitrag am und für unsere Patienten leisten. Insbesondere gilt unser Dank auch denen, die gerne von der Politik vergessen werden: Den MFAs, die in (Haus-) Arztpraxen an vorderster Front stehen, den ambulanten Sektor am laufen halten und durch Ihre tägliche Arbeit stationäre Einweisungen vermeiden, genau wie MTAs, Logo- / Ergo-/ Physiotherapeuten, Pharmazeutischen Assistent/innen, Haupt-/ & Ehrenamtlichen aus Pflegeberufen/ Rettungsdienst, Diakonie, Sozialstation, Hospiz und Betreuung. Euch Allen: DANKE ! Macht weiter so.

IMPFSTOFF- INFORMATION

saisonaler Influenza- Impfstoff 2020/21 eingetroffen

Liebe Patienten - rechtzeitig vor der nass- kalten Jahreszeit ist der saisonale Influenza Impfstoff bei uns eingetroffen und steht für Sie zur Verfügung.

Wer sollte sich impfen lassen ?

- Personen ≥ 60 Jahre

- Alle Schwangeren ab 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab 1. Trimenon.

- Personen ab 6 Monaten mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, wie z.B.: ▶ chronische Krankheiten der Atmungsorgane (inklusive Asthma und COPD); ▶ chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten; ▶ Diabetes mellitus und andere Stoffwechselkrankheiten; ▶ chronische neurologische Krankheiten, z.B. Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben; ▶ Personen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz bzw. Immunsuppression; ▶ HIV-Infektion. BewohnerInnen von Alters- oder Pflegeheimen. Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen gefährden können. Als Risikopersonen gelten hierbei Personen mit Grundkrankheiten, bei denen es Hinweise auf eine deutlich reduzierte Wirksamkeit der Influenza-Impfung gibt, wie z.B. Personen mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz oder Personen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz bzw. -suppression.

- Wenn eine schwere Epidemie aufgrund von Erfahrungen in anderen Ländern oder nach deutlichem Antigendrift bzw. einem Antigenshift zu erwarten ist und der Impfstoff die neue Variante enthält.

- Personen mit erhöhter Gefährdung, z.B. medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr sowie Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können. Personen mit erhöhter Gefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln.*

Quelle: Epidemiologisches Bulletin 34/020 der STIKO (Ständige Impfkommission) des RKI

weiterführende Informationen unter:

https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Impfempfehlungen_node.html;jsessionid=91C7FE727C9A7F95E4D66F83E4607329.internet051

 

COVID- 19 Abstrich?

gerne kostenfrei, aber mit Verstand!

In Bayern werden ab dem 01.07.2020 alle PCR Abstrichkosten von den Krankenkassen oder dem Freistaat getragen.

Antikörpertests werden NICHT übernommen.

Die Testung smptomatischer Patienten mit bestätigtem Kontakt zu COVID 19 Erkrankten ist meldepflichtig und erfolgt durhc das Gesundheitsamt unter Quarantänemaßnahmen.

Symptomatische Patienten ohne bestätigtem Kontakt testen wir in der Praxis, sie müssen sich nach Infektionsschutzgesetz einer fünftätigen häuslichen Quarantäne unterziehen.

Symptomlose Patienten ohne Kontak können in der Praxis getestet werden, die Kosten trägt der Freistaat Bayern.

 

Bitte helfen Sie uns, unserer Meldepflicht nachzukommen, und Sie und andere Patienten zu schützen, indem Sie sich selbstkritisch auf Krankheitszeichen überprüfen, bevor wir ggf. einen Abstrich entnehmen.

Sofern Sie unter Symptomen leiden, vereinbaren Sie bitte erst telefonisch einen Termin, damit wir Sie gezielt einer Risikogruppe zuordnen können und entsprechende Schutzmaßnahmen vornehmen können.

Vielen Dank, Dr. Simon Sitter und das Praxisteam

 

COVID-19 Impfstoff...

..wird leider noch auf sich warten lassen.
Aber gegen die oft tödliche Komplikation der Lungenentzündung lässt sich vorbeugen.
Wir konnten für unsere Risikopatienten und Patienten >60 Jahre ein größeres Kontingent des lange vergriffenen Pneumokokken- Impfstoff erhalten und werden Sie gerne zeitnah immunisieren.

Selbstverständlich bestellen wir Sie zu Vorsorge-und Impfterminen zu separaten Sprechzeiten ein, um Kontakte mit potentiell infizierten COVID 19 Patienten zu vermeiden.

Für Labor-/ Befund- Besprechungen o.ä. bieten wir Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit der Telemedizinischen Sprechstunde an. Sie benötigen hierfür lediglich einen Laptop mit Webcam oder ein Smartphone. Bitte teilen Sie uns Ihren ungefähren Wunschtermin per Tel 09852/9130 oder mail an info@hausarztundmehr.de mit.

 

Bitte bleiben Sie gesund –Ihre Hausärzte Dr. Simon Sitter, Dr. Wolfgang Kelm, Miriam Sitter und das Praxisteam

Ab Oktober 2019 für Sie in Feuchtwangen tätig

MFA (Medizinische Fachangestellte),
Auszubildende zur MFA, Schreibkraft (m/w/n) gesucht!